Bei der privaten Entenzucht kommt es auf Erfahrung an

kleine Entenküken
Mit viel Erfahrung und Liebe werden aus diesen kleinen Küken bald große Jungenten | (Quelle: panthermedia.net/Matthias Krüttgen)

Viele Halter von Laufenten denken darüber nach, eine eigene Entenzucht zu beginnen. Erfolge sind möglich, setzen jedoch ein Maß an Erfahrung voraus.

Bei der Anschaffung von Laufenten geht es den meisten Privatpersonen darum, ihren Garten aufzuwerten. Sie möchten sich an den Tieren erfreuen und gleichzeitig etwas für die Schädlingsbekämpfung tun. Im Lauf der Zeit nimmt die Begeisterung für Laufenten meist deutlich zu, sodass oftmals die Frage aufkommt, ob man sich an die Zucht der Entenvögel herantrauen soll. Die meisten Entenbesitzer sind diesbezüglich relativ unsicher, weil sie nicht genau wissen, wie zu verfahren ist.

Erst überdenken, ob eine Entenzucht überhaupt Sinn macht

Sofern diese Frage aufkommt, sollte man sich darüber Gedanken macht, ob man tatsächlich Laufenten züchten möchte. Schließlich wird die Entenpopulation dadurch größer. Wenn kein ausreichender Platz im Garten vorhanden ist, kann dies bereits zu einem Problem werden. Daher sollte man auf keinen Fall überstürzt handeln und die Enten ihre Eier ausbrüten lassen. Stattdessen muss geklärt sein, was man mit den Jungvögeln bzw. den Küken machen wird. Sollten keine Abnehmer vorhanden sein oder man nicht genug Platz haben, steht man unter Umständen schnell vor einem großen Problem.

Eierlegende Enten sind die absolute Grundvoraussetzung

Viele Entenbesitzer, die selbst Laufenten züchten wollen, fragen sich was zu tun ist, damit die Entenzucht beginnen kann. Im Grunde ist die Antwort ganz simpel: Entennachwuchs kann es nur geben, wenn Eier gelegt werden. Doch genau dies passiert nicht immer – besonders wenn man die Tiere noch nicht sehr lange hält. Eier werden erfahrungsgemäß nur gelegt, wenn sich die Enten tatsächlich wohl fühlen. Wenn Eier gelegt werden, muss es dann nur noch zur Paarung kommen. Hinsichtlich des Themas Paarung gilt es zu ergänzen, dass die Genetik nicht außer Acht gelassen werden darf. Zur Zucht empfiehlt es sich, Entenpaare unterschiedlicher Abstammung auszuwählen.

Das Ausbrüten muss man nicht den Enten überlassen

Sofern befruchtete Enteneier gelegt werden, kommt es auf das Ausbrüten an. Leider gelingt dies nicht immer: Besonders Zuchtenten bzw. Hausenten vernachlässigen das Ausbrüten manchmal. Professionelle Entenzüchter greifen deshalb zum Brutautomaten oder Brutschrank. Allerdings lohnt sich eine solche Anschaffung nur, wenn man in die professionelle Entenzucht einsteigen möchte. Weil dies nur ganz selten zutrifft, gilt es Erfahrung zu sammeln: Wenn man seinen Laufenten die richtige Umgebung schafft bzw. das optimale Umfeld anbietet, klappt es irgendwann mit dem Ausbrüten und der erste Entennachwuchs kommt.

Ähnliche Artikel
Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*